
VALENTINA DSORA
Zeitgenössische Lyrik
Portrait


Worte atmen
Ihre Jugend- und Studienjahre verbrachte Valentina Dsora, geb. Zürcher, in Basel, Bern, Zürich und Winterthur. An der Universität in Bern studierte sie Germanistik & Religionswissenschaften. Das Konzertdiplom auf der Flöte, der M.A. in intermedialer Kunst- und Ausdruckstherapie, das Diplom als Mentalcoach und Weiterbildungen in Atemtherapie nach Ilse Middendorf, Buteyko, Jocic und Wim Hof vervollständigen ihr interdisziplinäres Profil.
Die Schweizer Flötistin und Autorin lebt in Bolligen bei Bern und führt nebst ihrer künstlerischen Tätigkeit eine Praxis Atem & Bewusstsein für Mentaltraining und Atem-, Körper- und Bewusstseinsbildung (www.valentinazuercher.ch)
Als Autorin wählt sie den Namen ihrer Urgroßmutter mütterlicherseits: Dsora. Er verweist auf ihre siebenbürgischen Wurzeln und bedeutet „Morgenröte, Morgenstern“.
Sprache und künstlerische Gesten sind für Valentina Dsora seit Anbeginn ihres Schreibens, Musizierens und Inszenierens ein Resonanzraum für innere Heimat und einen aktiven Dialog mit der Aussenwelt. "Worte atmen“ bedeutet für sie, dass Sprache ein existenzieller Prozess ist – so lebensnotwendig wie das Atmen selbst. Schreiben hat für Valentina Dsora in diesem Sinn unter anderem eine gesellschaftspolitische und soziale Komponente, weil jedes Wort ein Akt der Teilhabe ist – eine Mitverantwortung am Leben, an der Welt, am anderen.
Valentina Dsora verbindet sich aktiv in den Autor:innenkollektiven femscript.ch, prolyrica.ch und der deutschen Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik (GZL).
Mit dem Komponisten Ali Latif-Shushtari arbeitet sie derzeit an einem zeitgenössischen Musiktheater, welches auf dem Sprechgedicht „sei langsam zarte zeit :: „ beruht. Die Uraufführung dieses Werks ist im Sommer 2027 geplant. Detaillierte informationen dazu finden Sie hier: www.essedefectivum.ch
"Schreiben ist ein Atemschöpfen." Valentina Dsora